Portazon Monat des Weins
Portazon Monat des Weins

Im Überblick: Weinbau an der Mosel

Trier liegt in der wunderschönen Region Mosel in Rheinland-Pfalz – Die älteste deutsche Weinbauregion. Hier liegen die Dörfer am Ufer, während oben in den Weinbergen die Trauben für den Moselwein reifen. Da sich der Fluss durch diese idyllische Landschaft schlängelt, verfügen die Winzer über Hanglagen aller Art und können so Trauben mit unterschiedlichen Eigenschaften ernten, aus denen sie dann hochwertige Weine komponieren.
Den Oktober widmen wir dem Moselwein, denn: Die Weinernte, auf die der Winzer das ganze Jahr hinarbeitet, beginnt Ende September und zieht sich oft bis in den November.

Was wird eigentlich wann geerntet?

Zu Beginn werden die früh reifenden Rebsorten gelesen, von Ortega bis Müller-Thurgau. Dann folgen der Elbling und die Burgundersorten. Die Riesling-Ernte in den Steillagen beginnt in der Regel Mitte Oktober. Der spät reifende Riesling wird an der Mosel durch das Wechselspiel kühler Nächte und warmer Herbsttage geprägt: Die Trauben werden von Tag zu Tag aromatischer, während das Mostgewicht steigt und die Fruchtsäure sich in den Weinbeeren noch abbaut.

Die Weinlese: Was ist zu beachten?

Zur Bestimmung von Zeitpunkt, Menge und Qualität der Weinernte muss einiges beachtet werden. Ein wichtiger Faktor für die Reife der Trauben ist der Fruchtzuckergehalt, der im Wesentlichen das Mostgewicht bestimmt. Je günstiger das Klima, desto höher die Reife bzw. je später die Lese, desto höher sind die Mostgewichte und desto gehaltvoller werden die Weine.
Auch die physiologische Reife der Trauben spielt eine Rolle. Viele Winzer messen daher nicht nur das Mostgewicht, sie probieren im Herbst tagtäglich die Trauben in ihren Weinbergen. Optimal sind diese meist dann, wenn die Traubenkerne braun werden und sich leicht vom Fruchtfleisch lösen.
Weintrauben Moselregion

Wie funktioniert so eine Traubenernte?

Die selektive Ernte ist in den Steillagen des Mosel-Gebietes sehr häufig. Dies ist viel Arbeit und findet oft in mehreren Erntedurchgängen statt. Die Trauben werden nach Reifegrad getrennt, geerntet und sortiert – so lassen sich unterschiedliche Weinqualitäten und -stile erzeugen. Überreife oder faule Weinbeeren werden oft zuerst „ausgelesen“, die gesunden Trauben bleiben noch am Rebstock, um weiter zu reifen und werden dann erst Tage oder Wochen später eingebracht.

Wein und Prädikate?

Der Reifegrad der Trauben entscheidet schon im Weinberg darüber, unter welcher Bezeichnung der Wein später angeboten wird.

Grundsätzlich unterscheidet man in Deutschland zwischen vier Qualitäten: Deutscher Wein (früher: Tafelwein), Landwein, Qualitätswein (Q.b.A) und die höchste Stufe Prädikatswein (Q.m.P.). Die Produktion von Qualitätswein und Prädikatswein ist nur in den bestimmten Anbaugebieten zulässig. Die Landweingebiete sind geografisch weiter gefasst, schließen aber die bestimmten Weinanbaugebiete mit ein. Für die Bezeichnung „Deutscher Wein“ sind keine Anbaugebiete definiert.

Das System der Prädikatsweine in den Weinbauregionen gibt den Erzeugern die Möglichkeit hochwertige Weine nur aufgrund des in den Trauben vorhandenen natürlichen Fruchtzuckers einzustufen. Die Prädikats-Stufe wird in folgende sechs Güteklassen unterteilt: Kabinett, Spätlese, Auslese, Beerenauslese, Trockenbeerenauslese und Eiswein.

Moselwein über Portazon kaufen!

Es wäre ja gelacht, wenn wir als Smart City Super App für Trier und die Region dem guten Moselwein nicht die Aufmerksamkeit schenken würden, die er verdient. Deshalb ist für uns der Oktober der Portazon Monat des Weins! In der Portazon App unter der Kategorie „Moselwein“ findest Du den hochqualitativen Wein von einigen lokalen Weingütern – schau doch mal rein und entdecke den ein oder anderen guten Tropfen!

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